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Ile de Ré - Natur

Pilotprojekt für den Umweltschutz auf der Insel

Von menschenhand geschaffener natürlicher lebensraum

 

Die aktuelle Form der Ile de Ré wurde vom Menschen bestimmt, der mit dem Anlegen von Salzgärten Landscha und Umwelt gestaltete. Die Salzgärten liegen vor allem im Norden der Insel. Mit ihren 1 500 ha machen sie
20 % der Gesamt äche der Insel aus.

Manche Salzgärten werden für die Salzerzeugung genutzt, einige für das Verfeinern von Austern, andere wiederum bieten ganz einfach Lebensraum für eine bemerkenswerte Flora und Fauna. In den Becken mit geringem Wasserstand leben Fische und Aale.

Zwischen den Salzgärten, auf kleinen Inseln oder an den Dämmen können sich unter Schutz stehende Arten in Ruhe niederlassen oder nisten. Auf einigen Wiesen weiden robuste Schafe einer scho ischen Rasse mit schwarzem Kopf, die das salzige Gras der Wiesen ganz akkurat kurz halten.

 

Die durch die Wasserbecken entstehenden geometrischen Muster spiegeln die Farbe des Himmels wider, die sich mit der des Lehmbodens mischt und eigenartige Farbschattierungen entstehen lässt, die von schiefergrau über blaulila bis zu gelegentlichen Rosatönen reichen. Je nach Jahreszeit herrschen in der Pflanzenwelt verschiedene Farben vor: Das Gelb der Sen lume und des Ginsters im Frühjahr, das Weiß der Doldenblütler und das Lila des Strandflieders im Sommer oder aber das Rot der Quellerpflanzen im Herbst.
Durchstrei man die Salzgärten zu Fuß oder mit dem Rad, erscheint einem die Landschaft eintönig und überall gleich. Bei genauerem Hinsehen ist dieser Lebensraum mit seiner Stille, die nur dann und wann vom Ruf eines Vogels gestört wird, malerisch und vielfältig.

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