Und man kann sie das ganze Jahr über genießen!

Sie sind so wohlschmeckend und besitzen einstimmig anerkannte ernährungsphysiologisch wertvolle Eigenschaften...

Jahr für Jahr erzeugen die Austernzüchter der Ile de Ré 6 000 bis 8 000 Tonnen Austern. In ganz Frankreich werden 130 000 Tonnen verspeist.

Bevor die Auster jedoch auf dem Teller landet, vergehen drei Jahre.

Was passiert in dieser Zeit?
Die Auster vermehrt sich über Millionen von Larven, die nur unter dem Mikroskop erkennbar sind. Nach 20 Tagen lagern sie sich an harte Unterlagen an und mehrere Larven wachsen zusammen in Klumpen heran. Diese lassen sich von Hand ablösen und in „Taschen“ aus grobmaschigem Gewebe umsetzen, welche in den Zuchtbereichen im Meer ausgelegt werden. Damit die Austern lernen, sich zu schließen und der Muskel entsprechend ausgebildet wird, werden sie möglichst nahe am Strand ausgelegt. So leben sie durch den Gezeitenwechsel auch an der Luft. Die Austernzüchter arbeiten regelmäßig in den bei Ebbe rund um die Insel sichtbar werdenden Austernparks.
Austern sind wie Wein: Ihr Geschmack ändert sich, je nachdem, ob sie auf Felsen oder auf Sand gezüchtet werden, ob sie im Meer verfeinert werden (huîtres  nes) oder in Süßwasser, das den Lehmboden eines Salzbeckens bedeckt (huîtres  nes de clair oder spéciales). Im Gegensatz zum Wein benötigen Austern jedoch weder Dünger noch eine andere spezielle Pflege. Sie wachsen von ganz allein. Nur falls die Schale bricht, muss diese repariert werden.

 

« Einfach genial! Wir sind alle vom Fahrrad gestiegen und haben bei einem Austernzüchter zwei Körbe Austern gekauft.
Er hat uns alles über die "spéciale de clair", die " fine de clair " und die " fine" erklärt! »

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