Lilleau des Niges - ein paradies für vögel und ornithologen

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980 wurden die ehemaligen Salzwiesen Lilleau des Niges
unter Schutz gestellt.
1980 wurden die ehemaligen Salzwiesen Lilleau des Nigesunter Schutz gestellt

 

Da das Gebiet an einer der Hauptvogeltugrouten in Europa liegt, machen Vögel hier zu Hunder ausenden Station. Angelockt werden sie von der vielfältigen Tierwelt im Schlick. Aber sie nutzen diesen Lebensraum auch zum Nestbau und zur Fortpflanzung. Die Französische Liga für Vogelschutz hat hier mehr als 300 Arten beobachtet, die u.a. aus Afrika, Sibirien, Grönland, Skandinavien und Kanada stammen. Die Liga beringt und zählt die Vögel regelmäßig. Im Winter ist das Klima besonders mild. In dieser Zeit legen fast 40 000 Vögel auf der Insel einen Zwischenstopp ein, darunter Ringelgänse, Brachvögel, Eisvögel oder auch Austernfischer. Im Frühjahr kann man Brandenten, Stelzenläufer, Säbelschnäbler, Flussseeschwalben und mit etwas Glück auch die seltenen Blaukehlchen beobachten. Am Ende des Sommers, wenn die Touristen die Insel verlassen haben, lassen sich Fischadler, Seidenreiher und der Heilige Ibis blicken.

 

Auf dem Lehrpfad zwischen Portes en Ré und Ars en Ré werden auf Tafeln die hier anzutreffen enden Vögel beschrieben. Im Sommer werden Beobachtungsstationen eingerichtet. Alle Vogelinteressierten können die Vogelarten, die sich zum jeweiligen Zeitpunkt hier au alten, durch Ferngläser betrachten. Beste Voraussetzungen für das Beobachten von Vögeln bestehen im Winter und im Frühjahr, d. h. zu den Hauptzugzeiten der Vögel. Bei Flut sind sie eher in den Salzgärten zu sehen. Bei Ebbe wird das Watt am Fier d’Ars mit der im Überfluss vorhandenen und leicht zugänglichen Nahrung als Picknickplatz für sie unwiderstehlich. Sie werden die Vögel schnell finden, denn sie sind nicht zu überhören…

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